Indien schafft Verbot von Homosexualität ab

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In einer historischen Entscheidung hat der Oberste Gerichtshof von Indien entschieden, dass gleichgeschlechtliche Handlungen künftig keine Straftat mehr sind.

Indien schafft Verbot von Homosexualität ab
Grund zur Freude: Unterstützer der LGBT-Community feiern die Abschaffung des Paragraphen, der Sex zwischen Homosexuellen unter Strafe stellt.

Indien schafft Verbot von Homosexualität ab!

In einer historischen Entscheidung hat der Oberste Gerichtshof von Indien entschieden, dass gleichgeschlechtliche Handlungen künftig keine Straftat mehr sind.

In Indien soll gleichgeschlechtlicher Sex nicht mehr bestraft werden. Das entschied das Oberste Gericht des asiatischen Landes nach Angaben von Rechtsanwälten und Aktivisten am Donnerstag.

Die Richter hätten befunden, eine Kriminalisierung sexueller Handlungen verstoße gegen die indische Verfassung, sagte Rechtsanwalt Pranav Prakash, der am Gericht anwesend war. Mit ihrer Entscheidung strichen die Richter den 146 Jahre alten Paragrafen 377 teilweise aus dem indischen Strafgesetzbuch. Das darin ebenfalls geregelte Verbot von Sex mit Tieren bleibt den Angaben zufolge aber bestehen.

Erster Vorstoß im Jahr 2013

Nach dem Passus aus dem Jahr 1862 konnten homosexuelle Akte mit bis zu zehn Jahren Haft bestraft werden - auch wenn sie im Privaten und mit Einverständnis unter Erwachsenen stattfanden. Zwar wurden den Angaben zufolge nur wenige Menschen nach diesem Gesetz bestraft. Doch Kritiker sagen, es sei von Polizisten und anderen genutzt worden, um Schwule, Lesben, Bisexuelle, Transgender und andere zu belästigen.

Ein erster Vorstoß, Sex unter Homosexuellen zu entkriminalisieren, war 2013 vom Obersten Gericht Indiens noch gestoppt worden.

Wir finden diese Entscheidung großartig und werden natürlich weiter berichten  - also dran bleiben!

 

Bild Quelle: AP
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