LGBT-Gegner übermalen Regenbogen-Zebrastreifen in Paris – die Bürgermeisterin reagiert perfekt

In Paris gibt es jetzt dauerhaft an einigen Stellen mit den Regenbogenfarben gesäumte Zebrastreifen – und zu verdanken ist das indirekt einigen homophoben Menschen in der französischen Hauptstadt.

In Paris gibt es jetzt dauerhaft an einigen Stellen mit den Regenbogenfarben gesäumte Zebrastreifen – und zu verdanken ist das indirekt einigen homophoben Menschen in der französischen Hauptstadt.

Anlässlich der "Paris Gay Pride"-Parade hatte die Stadt mehre Zebrastreifen mit den Regenbogen geschmückt. Doch innerhalb kurzer Zeit wurden diese übermalt. Im Stadtteil Marais sprayten Unbekannte die Worte "LGBT raus aus Frankreich" auf eine Kreuzung.

 

Die Bürgermeisterin von Paris, Anne Hidalgo, wies die Stadtreinigung an, die Graffiti zu entfernen – darunter waren auch welche, die sich gegen sie persönlich richteten (GGG.at). Pariser Bürgerinnen und Bürger lösten das Problem einfach selbst: Sie trugen die bunten Farben erneut mit Kreide auf.

Die Graffiti tauchten aber bald wieder auf. Die Bürgermeisterin Hidalgo ließ sich davon nicht beirren: Statt die Regenbogen wie geplant nach der "Gay Pride" zu entfernen, entschied sie sich für das Gegenteil:

Die Paris Bürgermeisterin macht die Regenbogen-Zebrastreifen kurzerhand permanent.

 

"Paris ist ein sicherer Ort, der die Werte von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit umschließt. Um diese Werte festzuschreiben, werden die für die 'Gay Pride' geschaffenen Regenbogen-Zebrastreifen permanent bleiben", schrieb sie auf Twitter.

Außerdem kündigte sie an, zwei weitere Fußgängerüberwegen mit Regenbogen zu schmücken.

 

Quelle: bento.de


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