Polizeibericht Berlin: Homophob beleidigt und verletzt am S-Bahnhof Grunewald

In einem der wohlhabendsten Gebiete der Hauptstadt wurde ein 33-Jähriger am Mittwoch schwulenfeindlich und antisemitisch beschimpft sowie geschlagen. Auslöser war ein versehentliches Anrempeln.

Der Vorfall ereignete sich am Mittwochnachmittag am S-Bahnhof Grunewald (Bild:  Ingolf / flickr)

Über die Internetwache hat ein Mann angezeigt, am Mittwochnachmittag von einem anderen Mann in Berliner Ortsteil Grunewald beleidigt und verletzt worden zu sein.

Seiner Anzeige zufolge sei er gegen 15.45 Uhr am S-Bahnhof Grunewald aus Versehen gegen den Unbekannten gestoßen, woraufhin dieser den 33-Jährigen sofort antisemitisch und homophob beleidigt haben soll. Als er eine Beleidigung erwiderte, habe ihn der Unbekannte geschlagen, so dass er zu Boden gegangen sei. Hierbei soll er sich am Knie und im Gesicht verletzt haben.

Keine näheren Angaben zum Angreifer

Im Polizeibericht wurden keine näheren Angaben zum mutmaßlichen Täter und zu den gefallenen Beschimpfungen gemacht. Der Ortsteil Grunewald im Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf gehört zu den wohlhabendsten Gebieten der Hauptstadt.

Anders als in anderen deutschen Städten werden mögliche homo- oder transfeindliche Hintergründe von Straftaten gezielt in den Polizeiberichten Berlins publik gemacht. Die Polizei und Staatsanwaltschaft der Hauptstadt besitzen eigene Ansprechpartner für LGBTI. (cw/pm)

 

Quelle: queer.de / red


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