TOP 6: Queere Netflix-Serien - MenConnect

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08 Apr 2020 Filme

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TOP 6: Queere Netflix-Serien

Ob schwule Raubkatzenzüchter, durchtrainierte Stripper, drogenabhängige Lesben oder transsexuelle Fashionistas: unsere Empfehlungen für einen Serienmarathon während der Corona-Krise:



Großkatzen und ihre Raubtiere

Gut gebrüllt. An dieser neuen Netflix-Serie, die in Deutschland seit 20. März unter dem Titel „Großkatzen und ihre Raubtiere“ läuft, kommt im Moment offenbar keiner vorbei. Das liegt vermutlich daran, dass die 7-teilige Doku alles vereint, was den voyeuristisch veranlagten Zuschauer glücklich macht. Im Zentrum des Geschehens steht der inzwischen inhaftierte Tiger King - auch bekannt unter dem Namen Joe Exotic. Der schwule Raubkatzenzüchter mit blondiertem Vokuhila liefert sich über Jahre einen Kleinkrieg mit einer Tierschützerin, die selbst Tiger, Löwen & Co. in Käfigen hält und die von Joe verdächtigt wird, ihren Ehemann an eben jene Kätzchen verfüttert zu haben. Daneben gelingt es dem Tiger King, sich zwei attraktive Heteros als Ehemänner zu angeln und sich von einem dubiosen Geschäftsmann aufs Kreuz legen zu lassen. Was wie übelstes Trash-TV klingt, ist eine unterhaltsame Milieu-Studie mit Charakteren, die sich kein Drehbuchschreiber so hätte ausdenken können.


Pose

Glamour, Drama, große Gefühle. Wer bisher keine Zeit für diese Serie hatte, sollte sich diese in den kommenden Tagen und Wochen nehmen. Die aus der Feder von Ryan Murphy und Brad Falchuk („Nip/Tuck“, „Glee“, „American Horror Story“) stammende Serie „Pose“ wurde 2019 als TV-Ereignis des Jahres gefeiert. Und das zu Recht. Im Zentrum der Serie steht die New Yorker Ballroomszene der 1980er Jahre - dem Beginn der Aids-Krise. Queere Blacks und Latinos organisieren in sich sogenannten Houses und wetteifern auf dem Parkett um die besten Kostüme und Posen. Rivalität und Liebe, Leben und Tod - all das machen die zwei Staffeln von „Pose“ mit der größten Anzahl an LGBTIQ*-Darstellern, die es in der US-Serie jemals gab, zu einem absoluten Muss für Serien-Junkies.



Toy Boy 

Hosen runter! Wer bei einer Serie über eine männliche Strippertruppe, die sich in einen mörderischen Plot verstrickt, viel nackte Haut und durchtrainierte Typen erwartet, liegt genau richtig. Die spanische Serie „Toy Boy“ schildert den Kampf des einst wegen Mordes verurteilten Strippers Hugo, seine Unschuld zu beweisen. Bis es dazu kommt, pflastern etliche Leichen, korrupte Polizisten und intrigante Frauen seinen Weg. Zum Glück kann sich Hugo auf seine Stripperkollegen verlassen, die in allen 13 Folgen mindesten einmal ihre Hüllen fallen lassen. Eine schwule Liebesgeschichte gibt es als Nebenhandlung obendrauf.


Feel Good

Liebe, Drogen, Angst. Eine „Feel Good“-Komödie ist die seit März verfügbare Serie über die lesbische Stand-up-Komikerin Mae Martin wahrlich nicht. Die autobiografisch inspirierte Story über Mae (gespielt von Martin selbst) und deren Beziehung zur bisher nur in heterosexuellen Beziehungen lebenden George (Charlotte Richie) erforscht das Thema Abhängigkeit in all ihren Ausprägungen. Zum Glück werden den vielen dunkeln Momenten in dieser britischen Serie auch jede Menge Wärme und Humor entgegengesetzt.



AJ and the Queen

Ru Paul auf Roadtrip. Die im Januar gestartete Serie über die von Ru Paul gespielte Dragqueen Ruby Red, die mit ihrem Wohnmobil quer durch die USA reist und dabei auf das zehnjährige Kind AJ trifft, das sich von Ruby zu ihren Großeltern nach Texas fahren lassen will. Soweit, so schön. Hinter der simplen aber unterhaltsamen Story versteckt sich eine Liebeserklärung an die amerikanische Drag-Kultur. Jede der zehn Folgen bietet Ru Paul eine Gelegenheit für eine mitreißende Drag-Performance. Dazu gibt es jede Menge Gastauftritte von Drag-Race-Stars wie Bianca del Rio, Chad Michaels, Jinkx Monsoon, Eureka O’Hara, Valentina und vielen anderen.



Sex Education

Aufklärung leicht gemacht. Die erste Staffel dieser britischen Produktion landete 2019 auf Platz 3 der meist gestreamten Netflix-Serien. Und das zu recht. Denn bei „Sex Education“ handelt es sich nicht um eine dröge Doku sondern um eine Serie mit so viel Leichtigkeit im Umgang mit Themen wie Sex, Liebe oder Homophobie dass es einfach Spaß macht, zuzusehen. Im Zentrum der Story steht der Teenager Otis, dessen Mutter als Sexualtherapeutin arbeitet und der an seiner Schule im Untergrund eine Sex-Beratung aufzieht, um seine Finanzen aufzubessern. Klar, dass es bei diesem Plot jede Menge Themen gibt, die es abzuarbeiten gilt und nach der im Januar veröffentlichten zweiten Staffel auch eine dritte Straffe für 2021 angekündigt wurde.


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