Roy Horn stirbt an den Folgen von COVID-19 - MenConnect

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09 May 2020 Berichte

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Roy Horn stirbt an den Folgen von COVID-19

Siegfried und Roy waren die „Meister des Unmöglichen“, begeisterten in Las Vegas mit ihrer Show jahrzehntelang Millionen – ebenso wie in den Jahren davor auf Kreuzfahrtschiffen und Casinos auf der ganzen Welt. 2003 kam das abrupte Ende ihrer Karriere: Am 3. Oktober, ausgerechnet an seinem 59. Geburtstag, wurde Horn während der Show von einem seiner weißen Tiger angefallen und lebensgefährlich verletzt. Ende April 2020 wurde bekannt, dass Horn an COVID-19 erkrankt ist – nun starb er an den Folgen.

Der Magier überlebte die Tigerattacke 2003, aufgrund von auf den Angriff folgenden Schlaganfällen und Gehirnoperationen war er jedoch halbseitig gelähmt, seine Fähigkeit zu reden und zu gehen stark eingeschränkt. Doch er kämpfte sich ins Leben zurück, zeigte sich wieder in der Öffentlichkeit. 2009 traten die beiden ein letztes Mal mit einem weißen Tiger auf, um Spenden für das Lou Ruvo Brain Institute zu sammeln. 2010 erklären sie dann ihren endgültigen Ruhestand – diesmal freiwillig, wie das Duo betonte.

Die beiden lebten zuletzt zurückgezogen von der Öffentlichkeit, ließen sich nur jedes Jahr zum traditionellen Oktoberfest-Fassanstich im Hofbräuhaus in Las Vegas blicken. Ihr Anwesen Little Bavaria am Stadtrand von Las Vegas bat viel Platz für Gehege von Raubkatzen und anderen Tieren. Mantecore, der Tiger, der Horn attackiert hatte, war bis zuletzt bei den beiden geblieben – 2014 starb er im Alter von 17 Jahren.

Am 28. April 2020 erklärte der Publizist von Roy Horn gegenüber ABC News, das dieser positiv auf das Virus getestet wurde, allerdings gut auf die Behandlung anspreche. Dave Kirvin, der Sprecher des Duos, gab in der Nacht zu heute bekannt, dass Roy Horn am Abend des 8. Mai in Las Vegas an den Folgen der Erkrankung verstorben sei. Er wurde 75 Jahre alt

Siegfried Fischbacher (80) dankte in einer Mitteilung dem Krankenhauspersonal des Mountain View Hospital, das heldenhaft gegen das heimtückische Virus gekämpft hätte. Auch Roy sei in diesen letzten Tagen, wie in seinem gesamten Leben, ein Kämpfer gewesen, erklärte Fischbacher. Er nahm Abschied:

„Heute hat die Welt einen der Großen der Magie verloren, ich aber verlor meinen besten Freund. Schon bei unserer ersten Begegnung wusste ich, dass Roy und ich zusammen die Welt verändern würden. Es hätte keinen Siegfried ohne Roy und keinen Roy ohne Siegfried gegeben.“

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