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03 Nov 2018 Berichte

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Frankreich will der Gewalt gegen Homosexuelle entgegentreten

Eine Kundgebung von LGBTI-Verbänden am 21. Oktober in Paris nach mehreren Attacken auf Homosexuelle in Frankreich.

Nach einer Serie gewalttätiger Übergriffe auf Homosexuelle zeigt Frankreich sich bis hin zur Staatsspitze empört. "Die Zunahme homophober Angriffe ist inakzeptabel und beunruhigend", teilte Innenminister Christoper Castaner am Dienstag per Twitter mit. Am Vorabend habe er mit dem Opfer des jüngsten Angriffs, einem Mann in Rouen, telefoniert.

Castaner kündigte Maßnahmen für mehr Sicherheit sowie ein Treffen mit dem Verband "SOS Homophobie" am Abend an, gemeinsam mit Justizministerin Nicole Belloubet.

In den vergangenen Wochen hatte es mehrfach in Paris und anderen Städten gewalttätige Angriffe auf Homosexuelle in der Öffentlichkeit gegeben. Nach einer Auflistung des Senders France Info wurden zwei Frauen auf einem Jahrmarkt in Lille mit Reinigungsmittel bespritzt, mehrere Männer vor einem Schnellrestaurant in Lyon geschlagen, während in Paris gleich mehrfach Homosexuelle Faustschläge ins Gesicht erhielten. Mehrere Tausend Menschen hatten vor gut einer Woche in Paris gegen die Gewalt demonstriert.

Die Angriffe seien Frankreich unwürdig, hatte Staatspräsident Emmanuel Macron am Montagabend erklärt. "Die homophoben Gewalttaten müssen unsere gesamte Gesellschaft beunruhigen", teilte er per Twitter mit. Macron kündigte "konkrete Maßnahmen" an, die allerdings nicht an die Stelle treten könnten von "Menschlichkeit und Toleranz, die im Herzen unserer Kultur sind".



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