11. Oktober: Coming Out Day (COD) / Coming-Out-Tag - MenConnect

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04 Oct 2019 Berichte

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11. Oktober: Coming Out Day (COD) / Coming-Out-Tag

Der Coming-Out-Tag wird seit 1988 am 11. Oktober jedes Jahres begangen. Es werden verschiedene Ziele rund um das Thema Coming-out verfolgt: „Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transgender (LGBT) sind, sofern sie persönlich bereit dazu sind, aufgerufen, sich öffentlich zu zeigen, also erstmals oder erneut den sichtbaren Schritt des Coming-out-Prozesses zu unternehmen. … Jenen, die sich noch im Coming-out-Prozess befinden, soll Mut gemacht werden, diesen Schritt zu wagen und zu sich selbst zu stehen, sich so anzunehmen, wie sie sind, und dadurch an Stärke zu gewinnen.

Zur Geschichte: Am 11. Oktober 1987 nahmen etwa 500.000 Menschen am Second National March on Washington for Lesbian and Gay Rights teil. Hewute wird der Tag überwiegend als nationaler Aktionstag gelebt. 

Der Comig Out Day soll dafür sorgen das lesbische Mädchen und schwule Jungen einen gleichberechtigten Start in Ihr Leben bekommen. 

Ein anderer Tag: In Deutschland und Österreich finden Aktionen oft am 17. Mai, dem International Day Against Homophobia statt. Das Datum wurde zur Erinnerung an den 17. Mai 1990 gewählt, den Tag, an dem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschloss, Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel zu streichen.

Die Bedeutung des Tages wird vielleicht auch daran deutlich „Lesbische und schwule Jugendliche haben eine vier- bis siebenmal höhere Suizidrate. Das Suizidrisiko von Lesben und Schwulen zwischen 12 und 25 Jahren ist vier- bis siebenmal höher, als das von Jugendlichen im Allgemeinen. Deutlich ansteigend ist das Suizidrisiko, je jünger die Jugendlichen bei ihrem Coming Out sind.“ 

Lesbische und schwule Jugendliche sind in ihrem Coming out zumeist einsam und allein, von der Außenwelt ausgegrenzt und oft ganz auf sich alleine gestellt… Häufig kommen Mobbing und Gewalt in Schule und sogar auch im eigenen Elternhaus hinzu. Und niemand scheint ebenso zu sein und zu fühlen wie sie selbst… 

Als Resultat von anhaltenden Diskriminierungserfahrungen und ohne die Möglichkeit von Unterstützung haben lesbische und schwule Jugendliche eine vier- bis siebenmal höhere Suizidrate, leiden öfter an Depressionen, Essstörungen und selbstverletzendem Verhalten. 

Jugendliche müssen monatelangen Hausarrest und somit den Abbruch ihrer sozialen Kontakte erleiden. Und auch heute noch werden lesbische und schwule Jugendliche von zuhause rausgeworfen, wenn sie sich outen. 

Die gute Nachricht: Es gibt Hilfe und Unterstützung für diese Jugendlichen! In vielen Städten gibt es Beratungsstellen oder Jugendgruppen.



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